Fokus auf Kernkompetenzen:
Greiner trennt sich von Solargeschäft

Die Greiner Holding AG ändert ihre Strategie im Geschäftsfeld erneuerbarer Energien und trennt sich von ihren Solarunternehmen. Im Bereich Solarthermie will sich Greiner künftig auf Forschung und Entwicklung konzentrieren.

Kremsmünster, 12. Juni 2013 - "Aufgrund der unverändert schwierigen Rahmenbedingungen, der unberechenbaren Förderpolitik und des rückläufigen Marktes haben sich unsere Erwartungen im Bereich Solarthermie nicht erfüllt", begründet Axel Kühner, Vorstandsvorsitzender der Greiner Holding AG, die Entscheidung. Das Unternehmen schließt daher die Greiner Renewable Energy GmbH (GRE), die Muttergesellschaft der Anfang 2011 übernommenen Betriebe Sun Master, Xolar und SOLution.

Zukunft liegt in dezentraler Energieversorgung

Seit dem Einstieg in den Markt für Solarthermie hat Greiner versucht, die drei übernommenen Unternehmen auf gesunde Beine zu stellen. "Wir mussten zur Kenntnis nehmen, dass sich das benötigte Investitionsvolumen für den Turnaround im Solarbereich in keinem vertretbaren Verhältnis zum absehbaren Erfolg befindet", so Hannes Moser, Finanzvorstand der Greiner Holding AG. Obwohl sich Greiner nun aus dem operativen Geschäft zurückzieht, ist das Unternehmen nach wie vor von der Zukunft dezentraler Energieversorgung überzeugt. "Wir glauben, dass die Zukunft in erneuerbaren Energieformen liegt. Deshalb werden wir auch das Forschungsprojekt SolPol weiterführen und das in den vergangenen Jahren gewonnene Know-how im Bereich erneuerbarer Energien für Forschung und Entwicklung nutzen", sagt Kühner.